SCHACHCLUB 1893

Sechs Schachfreunde gründen im Café Victoria, Ecke Spitalstraße /Marktplatz in Schweinfurt den Verein.

In den zwanziger Jahren lädt der SK 1893 die Großmeister Dr. Tarrasch, Bogoljubow, Sämisch, Spielmann, Mieses und den Internationalen Meister Dr. Seitz zu Simultanveranstaltungen nach Schweinfurt ein. Nach dem Kriege betreiben 22 Unentwegte die Wiedergründung des Klubs und die Stadt Schweinfurt genehmigt am 3.3.48 die Ausübung der Vereinstätigkeit auf örtlicher Grundlage.

Am 5. 6. 48 findet die erste Generalversammlung nach dem Kriege im Herzogsbräu in Schweinfurt statt. Der Mitgliedsbeitrag wird auf 0,80 DM monatlich festgelegt. Sofort werden Turniere und Mannschaftswettkämpfe organisiert. Die 1. Mannschaft spielt bald in der obersten Unterfränkischen Liga und wird mehrfach Meister.

In den fünfziger Jahren ist eines der wichtigen Anliegen ein neues Spiellokal, das mit dem Café Beier gefunden wird. Die 60-Jahr Feier wird 1953 würdevoll mit großem Programm über sieben Tage hinweg inszeniert, wozu auch eine Freundschaftsbegegnung mit dem SCHACHKLUB FRANKEN gehört. 1955 feiert der Klub sogar den Gewinn der Nordbayerischen Meisterschaft.

1963, zur Feier des 70jährigen Jubiläums, veranstaltet der Verein den unterfränkischen Schach-Kongress. Am 18. März 1965 vermeldet die Volkszeitung ein Schach-Volksfest. In der evangelischen Gemeindehalle treten Weltmeister Tigran Petrosjan, Fernschachmeister J. B. Estrin und Großmeister Lothar Schmid gegen 98 Schachfreunde an.

Die neunziger Jahre vermerken den Wechsel des Spiellokals zur TG 1848 und die 100-Jahrfeier, anlässlich der der Verein sowohl die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der weiblichen Jugend als auch die Einzelmeisterschaft der Bayrischen Schachjugend ausrichtet.

 

Franz Werner ( 1899-1975) eine Persönlichkeit im unterfränkischen Schachleben ..Dokumente und das Franz-Werner-Gedächtnisturnier