SCHACHKLUB FRANKEN

Gegründet wird der Verein am 18. August 1924 von 16  Schachbegeisterten im Gasthof Tannenbaum in Schweinfurt. Binnen Jahresfrist verdreifacht sich die Mitgliederzahl. In den Dreißigern erlaubt das Stadtpolizeiamt Schweinfurt im Zug der Gleichschaltung FRANKEN das Schachspiel nur unter der strengen Auflage, dass mit dem Schachklub 1893 eine Schachgemeinde eingegangen wird.

Zwei Jahre nach Ende des Dritten Reiches wieder eigenständig, treten beide Vereine jedoch noch bis 1949 wegen Spielermangels als Spielgemeinschaft zu den Wettbewerben an. Nach dem Gewinn der unterfränkischen Mannschaftsmeisterschaft in 1950, beeilt sich der Klub die schon vor dem zweiten Weltkrieg organisierten Schweinfurter Stadtmeisterschaften neu aufleben zu lassen. In den siebziger Jahren – vor allem bedingt durch den großen Erfolg als bayerischer Mannschaftsmeister - wächst der Mitgliederstand auf 125 an.

Eine glückliche Hand hat man mit dem neuen Spiellokal „GAMBRINUS“. Man weiht es mit einer Simultanpartie des Großmeisters Laszlo Szabo publicityträchtig ein. „GAMBRINUS“ bleibt für zehn Jahre das „FRANKEN“-Domizil. Die Jugendförderung des Vereins trägt Früchte. In den Jahren 1977 und 1978 wird die Jugendmannschaft bayerischer Meister. Als Anerkennung dafür vergibt der Schachbund die Deutsche Jugendmannschaftsmeisterschaft 1979 nach Schweinfurt. Außerdem verhilft der Nachwuchs fast zum Aufstieg in die Oberliga. Leider fehlt das berühmte „Quäntchen Glück“ in Form eines halben Brettpunktes.

Seit 1990 ist nun die „Spinnmühle“ Spiellokal. Außerdem Veranstaltungsort für eine Reihe von jährlich ausgetragenen Wettbewerben u.a. des Schweinfurter Opens.